Classic meets Jazz

Datum: 19. Juni 2026
Uhrzeit: 19:30 - 21:30
Ort: Kultur: Haus Dacheröden

Kultur: Haus Dacheröden · Freitag, 19. Juni 2026 · 19:30 Uhr

Sonderkonzert

Jack Cooper – Saxophon · Flöte · Klarinette
Sammy Lukas – Klavier
Claudia Schwarze – Cello
Henning Sieverts – Kontrabass
Wieland Götze – Schlagzeug

Das Konzert Classic meets Jazz“ begibt sich auf eine spannende musikalische Entdeckungsreise zwischen zwei scheinbar gegensätzlichen Welten. Seit den Anfängen des Jazz war die klassische Musik stets Inspirationsquelle und Gegenpol zugleich. Das Programm beleuchtet dieses kreative Spannungsverhältnis und zeigt die vielfältigen Verbindungen zwischen klassischer Form und jazziger Freiheit.

Im Zentrum des Abends steht der international renommierte US-amerikanische Arrangeur, Komponist und Saxophonist Jack Cooper, der seit über drei Jahrzehnten für seine Arbeiten an der Schnittstelle von Klassik und Jazz geschätzt wird. Seine Musik verbindet komplexe Strukturen mit rhythmischer Energie und farbenreicher Harmonik.

Gemeinsam mit einem hochkarätig besetzten Ensemble entsteht ein facettenreiches Klangbild, das Vertrautes neu hören lässt und Raum für Improvisation, Dialog und musikalische Überraschungen eröffnet.

Tickets können über die Geschäftsstelle der Erfurter Herbstlese e.V.

Kultur: Haus Dacheröden

Anger 37, 99084 Erfurt

Di bis Fr: 12:00 - 17:00 Uhr

Sa: 10:00 - 17:00 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit:

Mo bis Fr: 9:00 - 17:00 Uhr

Sa: 10:00 - 17:00 Uhr

Tel.: 0361 644 123 75

als auch über TicketShop oder Reservierung bei unserem Verein gebucht werden.

Laco Deczi Quartett

Datum: 25. Mai 2026
Uhrzeit: 15:00 - 17:00
Ort: Johanniterburg Kühndorf

Laco Deczi, Trompete, mit Walter Fischbacher, Klavier, Samuel Janko, Bass, Vaico Deczi, Schlagzeug

Der Trompeter Laco Deczi zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des mitteleuropäischen Jazz. In Bratislava geboren, sorgte er bereits in den 1960er-Jahren in Prag für Aufsehen und ebnete zahlreichen tschechischen Jazzmusikern den Weg. Seine Band Celula, 1967 gegründet, entwickelte sich rasch zu einer der einflussreichsten Formationen der Szene.

Deczis Musik orientierte sich früh am amerikanischen Hardbop, inspiriert vom legendären Trompeter Clifford Brown, der für ihn zeitlebens Vorbild blieb. Mit großer stilistischer Konsequenz und wachsender instrumentaler Souveränität formte Deczi im Laufe der Jahre eine unverwechselbare Tonsprache: direkt, rau, energiegeladen und frei von akademischer Distanz.

Sein Einfluss reichte weit über die eigene Band hinaus. Mit sicherem Gespür für Talente holte er herausragende Musiker in seine Ensembles und trug maßgeblich dazu bei, den tschechischen Modern Jazz aus seiner eher intellektuellen Prägung zu lösen und für neue Ausdrucksformen zu öffnen. Zeitgenossen beschreiben seine Wirkung als wegweisend für die Öffnung hin zu modernerem, amerikanisch geprägtem Jazz bis hin zur Avantgarde.

Mitte der 1980er-Jahre emigrierte Laco Deczi in die USA, wo er bis heute lebt. Seine Band trägt seither den Namen Celula New York. Dem Kern seines Stils ist Deczi treu geblieben, erweitert ihn jedoch immer wieder um Einflüsse aus Funk, Latin und gelegentlich elektronischen Klangfarben.

Ein Konzert mit Laco Deczi ist ein intensives Jazz-Erlebnis – kraftvoll, authentisch und geprägt von jahrzehntelanger musikalischer Erfahrung.

Tangoabend: Auf der Suche nach der Sehnsucht

Datum: 9. Mai 2026
Uhrzeit: 17:00 - 22:00
Ort: Schloss Hummelshain

Tango Amoratado mit Jürgen Karthe, Bandoneon, Fabian Klentzke, Gast: Claudia Schwarze

Mit „Auf der Suche nach der Sehnsucht“ lädt Tango Amoratado zu einer leidenschaftlichen musikalischen Reise in die Welt des argentinischen Tangos ein. Das Duo – Jürgen Karthe am Bandoneón und Fabian Klentzke am Klavier – vereint Spielfreude, Improvisationslust und langjährige Erfahrung in renommierten Tango-Ensembles zu einem intensiven, lebendigen Klangerlebnis.

Aus der gemeinsamen Leidenschaft für den Tango entstand das Duo Amoratado – „dunkelvioletter Tango“. Ihre Musik lebt vom unmittelbaren musikalischen Dialog, vom spontanen Reagieren aufeinander und von der Suche nach Ausdruck, Tiefe und Emotion. Ziel ist ein kraftvoller, überraschender Tango, der sich der Tradition verpflichtet fühlt und zugleich neue Freiräume öffnet.

Das Repertoire spannt einen weiten Bogen von frühen Tangos Eduardo Arolas’ über Werke von Francisco Canaro und Astor Piazzolla bis hin zu Kompositionen von Aníbal Troilo, die den Musikern besonders am Herzen liegen. Tangos, Walzer und Milongas verschiedener Epochen verschmelzen zu einer facettenreichen Klanglandschaft.

Bereichert wird der Abend durch die Cellistin Claudia Schwarze, deren farbintensive Streicherklänge das Duo mit großer musikalischer Sensibilität erweitern. Bandoneón und Klavier, das Herzstück des Tangos, verbinden sich mit dem Cello zu einer dichten, ausdrucksstarken Klangharmonie – voller Sehnsucht, Leidenschaft und erzählerischer Kraft.

Website: Tango Amoratado · Foto: © Agata Wilczynska

Jahreszeiten von Vivaldi und Piazzolla

Datum: 5. April 2026
Uhrzeit: 17:00 - 19:00
Ort: Schloss Burgk

Schloss Burgk Festsaal, Spohr Quartett Gotha Alexej Barchevitch & Diana Harutyunyan, Violinen, Fred Ullrich, Viola, Michael Hochreither, Cello, Gäste: Felix Raddatz, Kontrabass, Jens Goldhardt, Klavier

Mit einem ebenso klang prächtigen wie kontrastreichen Programm eröffnet das Spohr Quartett Gotha die Konzertsaison 2026. Im Mittelpunkt stehen zwei musikalische Meilensteine, die über Jahrhunderte hinweg miteinander in Dialog treten: Antonio Vivaldis berühmte „Vier Jahreszeiten“ op. 8 und Ástor Piazzollas „Estaciones porteñas“.

Vivaldis 1725 erschienener Zyklus von vier Violinkonzerten zählt zu den bekanntesten Werken der Musikgeschichte. Mit eindrucksvoller Bildhaftigkeit schildert er die Stimmungen und Naturbilder der einzelnen Jahreszeiten – ein Meisterwerk barocker Programmmusik von zeitloser Wirkung.

Mehr als zwei Jahrhunderte später schuf Ástor Piazzolla mit den „Estaciones porteñas“ vier Tango-Kompositionen, die zwischen 1965 und 1970 entstanden. Der Titel verweist bewusst auf Vivaldi, während das Adjektiv porteño die Musik fest in der Klangwelt von Buenos Aires verortet.

Das Spohr Quartett und seine Gäste laden zu einem spannenden Hörerlebnis ein, bei dem sich Barock und Tango, Europa und Südamerika, das 18. und das 20. Jahrhundert auf eindrucksvolle Weise begegnen.

Stummfilm & Live Musik: „Das Phantom der Oper“ (1925)

Datum: 23. Mai 2026
Uhrzeit: 20:30 - 22:00
Ort: Veste Heldburg Kirchensaal

Richard Siedhoff, Klavier, im Rahmen der Thüringer Schlössertage 2026

Der Weimarer Stummfilmmusiker Richard Siedhoff präsentiert den legendären Stummfilmklassiker Das Phantom der Oper in einer außergewöhnlichen Aufführung: live am Klavier vertont und projiziert auf originaler 16mm-Kinotechnik – Kinoerlebnis wie vor 100 Jahren.

Unter der prachtvollen Pariser Oper verbirgt sich ein düsteres Labyrinth, in dem ein geheimnisvolles Phantom haust. Besessen von der Sängerin Carlotta, zieht es die Opernwelt mit Erpressung, Intrigen und Schrecken in seinen Bann, bis eine dramatische Verfolgungsjagd in den Katakomben ihren Höhepunkt erreicht.

Richard Siedhoffs live gespielte Mischung aus Komposition und Improvisation macht den Film zu einer intensiven Zeitreise – emotional, atmosphärisch und einzigartig.

Lon Chaney brilliert in einer seiner eindrucksvollsten Rollen und mit einer der berühmtesten Masken der Filmgeschichte. Das Phantom der Oper gilt bis heute als Meilenstein des frühen Horrorfilms. USA 1925/29 · ca. 90 Minuten · Regie: Rupert Julian u. a.

Kammermusikreise nach Wien, London und Rom

Datum: 7. Juni 2026
Uhrzeit: 15:00 - 17:00
Ort: Kultur: Haus Dacheröden

Trio Triton mit Iulian Dedu, Violine, Claudia Schwarze, Cello, Ralph Neubert, Klavier mit Werken von Mozart · Haydn · Tschaikowski

Drei musikalische Metropolen, drei große Komponisten, ein außergewöhnliches Ensemble: Das Trio Triton lädt zu einer klangvollen Kammermusikreise durch Europa ein.

Wolfgang Amadeus Mozart schrieb seine sechs Wiener Klaviertrios in den Jahren 1786 und 1788 – Werke von bestechender Eleganz und dialogischer Raffinesse. Joseph Haydn ließ sich 1795 in London von der Popularität ungarischer „Zigeunerthemen“ inspirieren und schuf ein temperamentvolles Trio voller rhythmischer Energie und folkloristischer Farben. Den emotionalen Höhepunkt bildet Peter Tschaikowskys großes Klaviertrio, entstanden im Winter 1881/82 in Rom – ein zutiefst persönliches Werk von ergreifender Ausdruckskraft, gewidmet seinem Freund Nikolaj Rubinstein.

Das Trio Triton, gegründet 1988, blickt auf eine internationale Konzerttätigkeit mit Auftritten in renommierten Sälen sowie Rundfunk- und Fernsehproduktionen zurück. Seit 2021 ist das Trio in neuer Besetzung wieder aktiv – mit dem Gründungsmitglied Claudia Schwarze (Violoncello), dem vielfach ausgezeichneten Geiger Iulian Dedu, Konzertmeister der Roma und Sinti Philharmoniker, sowie Ralph Neubert (Klavier), international gefragter Pianist und Studienleiter am Theater Erfurt.

Ein Nachmittag voller musikalischer Tiefe, Virtuosität und europäischer Klangkultur – Kammermusik auf höchstem Niveau im stilvollen Ambiente des Hauses Dacheröden.

Foto: Lutz Edelhoff

Tickets können über die Geschäftsstelle der Erfurter Herbstlese e.V.

Kultur: Haus Dacheröden

Anger 37, 99084 Erfurt

Di bis Fr: 12:00 - 17:00 Uhr

Sa: 10:00 - 17:00 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit:

Mo bis Fr: 9:00 - 17:00 Uhr

Sa: 10:00 - 17:00 Uhr

Tel.: 0361 644 123 75

als auch über TicketShop oder Reservierung bei unserem Verein gebucht werden.

„Fürstlicher Musenhof“

Datum: 28. August 2026
Uhrzeit: 19:30 - 21:30
Ort: Sommerpalais Greiz Gartensaal

Aleksandra Grychtolik & Alexander Grychtolik – Cembali mit Werken für Cembali von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach

Unter dem Titel „Fürstlicher Musenhof“ laden Aleksandra und Alexander Grychtolik zu einer musikalischen Zeitreise in die Klangwelt des 18. Jahrhunderts ein. Im Mittelpunkt stehen Werke von Johann Sebastian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach, deren Schaffen maßgeblich von ihrer Tätigkeit als Hofmusiker an fürstlichen Residenzen geprägt wurde.

Der historische Gartensaal des Greizer Sommerpalais bietet hierfür den idealen Rahmen und inspiriert die beiden renommierten Cembalisten zu freien barocken Improvisationen – ein besonderer Höhepunkt des Abends, der die Verbindung von historischer Aufführungspraxis und lebendiger Kreativität erlebbar macht.

Das Konzert ist Teil der Greizer Kulturnacht 2026, bei der Museen, Galerien und kulturelle Einrichtungen der Stadt ihre Türen öffnen und Greiz in einen lebendigen Musenhof verwandeln. Tickets können sowohl über Reservierungen beim Verein, bei TicketShop als auch über die Kulturnacht Greiz gebucht werden.

„Viaggio in Italia – eine musikalische Reise nach Italien“

Datum: 29. August 2026
Uhrzeit: 17:00 - 19:00
Ort: Schloss Thangelstedt

Erfurter Barockensemble mit Almut Freitag – Blockflöte, Gundula Mantu – Violine, Frank Drechsel – Viola da Gamba und Monica Ripamonti – Cembalo

Vier Jahre lang bereiste Georg Friedrich Händel Italien und legte dort als „Il Sassone“ den Grundstein seines späteren Ruhms. Inspiriert von Begegnungen mit Komponisten wie Corelli, Lotti und Scarlatti entstand eine Musik von außergewöhnlicher Vielfalt und Ausdruckskraft.

Mit Werken von Händel, Vivaldi, Veracini, Corelli und Lotti entführt das Erfurter Barockensemble sein Publikum in die klangreiche Welt des italienischen Barock des 18. Jahrhunderts. Gespielt auf historischen Instrumenten erklingt virtuose Kammermusik voller Eleganz, Lebensfreude und Temperament.

Das Ensemble vereint erfahrene Kammermusikerinnen und -musiker sowie Instrumentalpädagogen aus Erfurt, Ilmenau und Eisenach und steht für lebendige, stilbewusste Interpretationen barocker Musik.

Klangbrücken: Haydn – Schubert – Schostakowitsch

Datum: 6. September 2026
Uhrzeit: 15:00 - 17:00
Ort: Friederikenschlösschen Bad Langensalza

Trio Ake: Klara Justine Heil – Violine, Anselm Siebelitz – Cello und Emir Ilgen – Klavier

Nachwuchskonzert mit Studenten der Hochschule für Musik Weimar

Unter dem Titel „Klangbrücken“ schlägt das Trio AKE einen eindrucksvollen musikalischen Bogen vom späten 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert. Drei Klaviertrios von Joseph Haydn, Franz Schubert und Dmitri Schostakowitsch zeigen, wie sich musikalische Ausdrucksformen über Generationen hinweg weiterentwickeln – verbunden durch formale Klarheit, emotionale Tiefe und individuelle Handschrift.

Joseph Haydns Klaviertrio Nr. 44 in E-Dur entstand während seines zweiten London-Aufenthalts und wurde 1797 veröffentlicht. Als eines von drei Trios für die gefeierte Pianistin Therese Jansen Bartolozzi verbindet es elegante Virtuosität mit großer Ausdrucksvielfalt und zeigt Haydn auf der Höhe seiner kompositorischen Meisterschaft.

Mit dem Klaviertrio Nr. 1 in B-Dur eröffnete Franz Schubert 1827 die Reihe seiner späten kammermusikalischen Hauptwerke. Inspiriert von seinem engen Freundeskreis um den Geiger Ignaz Schuppanzigh, den Cellisten Joseph Linke und den Pianisten Carl Maria von Bocklet, entstand ein Werk von lyrischer Weite, innerer Spannung und unverwechselbarer Melodik.

Einen Kontrapunkt setzt das frühe Klaviertrio Nr. 1 c-Moll op. 8 von Dmitri Schostakowitsch, das der Komponist bereits im Alter von 17 Jahren schrieb. Das als „Poème“ bezeichnete Werk lässt bereits die expressive Kraft und Originalität erkennen, mit der Schostakowitsch wenige Jahre später die Musikwelt überraschen sollte.

Das Trio AKE verbindet in diesem Nachwuchskonzert jugendliche Frische mit musikalischer Reife und lädt zu einer spannenden Begegnung zwischen Klassik, Romantik und Moderne ein.

„Zwischen Klassik und Moderne: das Rudi Quintett“

Datum: 19. September 2026
Uhrzeit: 17:00 - 19:00
Ort: Schloss Schwarzburg

Su Kyung Jang– Flöte, Haruka Gomi – Oboe
Veronika Pallach – Klarinette, Ying-Chi Chang – Horn, Álvaro Rodríguez Calero – Fagott

Das Rudi Quintett lädt zu einem abwechslungsreichen Konzertabend ein, der die ganze Klangvielfalt des klassischen Holzbläserquintetts entfaltet. Mit Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott spannt das Ensemble einen musikalischen Bogen von der klassischen Tradition bis hin zu zeitgenössischen Klangfarben.

Im Mittelpunkt des Programms steht das farbenreiche Werk „Aires tropicales“ des kubanischen Komponisten und Saxophonisten Paquito d’Rivera, das mit rhythmischer Energie und südamerikanischem Flair begeistert. Ergänzt wird das Programm durch weitere Werke für Bläserquintett sowie ausgewählte Bearbeitungen aus Klassik und Romantik.

Gegründet wurde das Rudi Quintett im Herbst 2024 in Rudolstadt, Thüringen. Der Name verweist bewusst auf die gemeinsame Heimatstadt der fünf Musikerinnen und Musiker – eine kleine, geschichtsträchtige Stadt, eingebettet in eine reizvolle Naturlandschaft. Alle Ensemblemitglieder sind Orchestermusiker der Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt. Aus der gemeinsamen Begeisterung für die Kammermusik entstand zunächst ein Projekt für die Kammermusikreihe des Orchesters – seither konzertiert das Quintett regelmäßig und mit großer Spielfreude in dieser Besetzung.